Blumenticker – Blumen, Pflanzen und Garten

Aktuelles vom Grünen Markt

4. März 2012
von admin
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Leckere Pilze aus eigener Anzucht

Nicht nur knackiges Obst und Gemüse oder frische Kräuter gehören zu den Köstlichkeiten, die der eigene Garten oder Balkon hergibt: Beliebte Speisepilze sind ebenso für die Anzucht zu Hause geeignet und in der Küche vielseitig einsetzbar. Man denke nur an Champignon-Cremesuppe, eine Pilzpfanne mit Zwiebeln oder leckere, gefüllte Champignons. Wer Pilze selber anbaut, spart nicht nur Geld, sondern hat auch rund ums Jahr eine schadstofffreie, frische Ernte. Die Zucht von Champignons ist relativ simpel und erfordert weder Fachwissen noch einen grünen Daumen. Die Anzucht lässt sich an einer schattigen Stelle im Garten durchführen oder auf Balkon und Terrasse. Aber auch drinnen auf der Fensterbank oder im Keller können Pilze problemlos in beachtlichen Mengen angezogen werden. Vorbereitete Kultursets mit Pilzmycel und Kulturanleitung sind zum Beispiel unter www.baldur-garten.de erhältlich. Nach etwa 15 Tagen geht es meistens schon mit der Ernte los, die in Schüben verläuft. Außer Champignons eignen sich auch andere wohlschmeckende Speisepilze zur Kultur, wie zum Beispiel Braunkappen oder Parasol. So ist man das ganze Jahr über mit frischen Pilzen versorgt. Wächst einem die Ernte über den Kopf, lassen sich Pilze auch zunächst einfrieren und zu einem späteren Zeitpunkt verzehren. Sogar hochwertige Trüffel kann man im heimischen Garten anziehen, wenn man etwas Geduld mitbringt: Dazu pflanzt man ein Trüffelbäumchen  bei Burgundertrüffeln nimmt man einen Haselnussstrauch  dessen Wurzeln mit Trüffeln beimpft wurden. Die Pilze wachsen nämlich nur, wenn sie mit den Wurzeln eines bestimmten pflanzlichen Partners zusammen eine Symbiose bilden können. Je nach Standortbedingungen kann man ab dem dritten Jahr mit Trüffeln rechnen.

 

19. Januar 2012
von admin
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II. Kräuter in der Küche

Jeder, der schon einmal in irgendeiner Form gebacken oder gekocht hat, weiß, daß das Essen durch die Verwendung von Würzmitteln besser schmeckt. Den perfekten Geschmack erreicht man oft schon durch den bloßen Einsatz von Salz und Pfeffer. Fortgeschrittene Hobbyköche greifen auch oft auf spezielle Gewürzmischungen zurück.

Worüber viele Menschen erstaunt sind, ist die Tatsache, daß der Pfeffer ebenfalls zu den Kräutern zählt. Alle Pfefferarten werden aus der Pfefferpflanze “Piper Nigrum” gewonnen. Der grüne Pfeffer wird aus den unreifen Früchten hergestellt, für den schwarzen Pfeffer werden die grünen und die fast reifen Pfefferkörner getrocknet und für den weißen Pfeffer werden vollreife Pfefferkörner von ihrer Schale befreit.

Neben dem Pfeffer werden viele andere Kräuter zur Erschaffung kulinarischer Meisterwerke verwendet: die Muskatnuss, Gewürznelken und Zimt sind gebräuchliche Vertreter unserer Gewürze. Ebenso Salbei, Basilikum und Majoran (Oregano). Je mehr Pflanzen mit scharfem Geschmack entdeckt wurden, je mehr außergewöhnliche Gerichte und Saucen wurden kreiert.

Eine der schönsten Eigenschaften der Kräuter ist, daß sie weder Kalorien, noch Fettsäuren oder Cholesterin enthalten. Auch andere schlechte Eigenschaften fehlen ihnen völlig. Sie haben aber alle einen einzigartigen Geschmack, der den Gourmet in uns weckt.

Beim Kochen mit Kräutern sollte man stets den Grundsatz “weniger ist mehr” beherzigen. Ein Zuviel könnte den natürlichen Geschmack der Grundspeise überdecken, Sinn der Sache ist aber, daß durch den Einsatz der Gewürze der natürliche Geschmack unterstützt und noch besser hervorgebracht wird. Ein überwürztes Essen ist gleichbedeutend mit einem ruinierten Mahl.

Es gibt sogar ein Kraut mit dem Namen Stevia (Stevia rebaudiana) – zu deutsch Süßkraut oder Honigkraut, das die Süße des Zuckers hat – und das sogar ohne Kalorien. Das Honigkraut ist ideal für Saucen oder Salatdressings.

Viele auf dem Markt befindliche Marinaden für Fleischgerichte beziehen ihren Geschmack aus Kräutern. So paßt Dill mit Limone sehr gut zum Fisch und Safran im Reis ist immer eine gute Wahl; Rosmarin zum Schweine- oder Lammsteak läßt einem das Wasser im Munde zusammenlaufen. Bei den vielen Kräutern, die unsere Welt zu bieten hat, ist für jedes Gericht eines dabei. Kräuter und Gewürze in der Küche zu haben ist eine tolle Erfahrung sowohl für den Koch-Neuling als auch für den Meisterkoch.
Mit der richtigen Gewürzmischung machen Sie tolle Fonts zum Fleischeinlegen, für Suppen oder Eintopf-Grundlagen – oder sie zaubern einen neuen Geschmack in Ihren Kaffee.

16. Januar 2012
von admin
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I. Die Bedeutung der Kräuter für den Menschen

Unsere natürlichen Kräuter sind schon seit Menschengedenken in Gebrauch. Schon die Chinesen haben das schmackhafte Unkraut für alles Mögliche genutzt: angefangen vom Aufpeppen ihrer Lieblingsgerichte bis hin zur Behandlung von Allergien.
Wir schätzen heute im Allgemeinen die Kräuter wegen ihres kulinarischen Gebrauchs, allerdings gibt es auch eine Menge medizinischer Anwendungsgebiete.

Unsere Vorfahren kannten den Gebrauchswert eines Krautes ganz genau. Sie wußten, ob man damit Zahnschmerzen kurieren oder ein verdorbenen Magen wieder herrichten konnte – es war halt für alles ein Kraut gewachsen. Einige der wohlschmeckendsten Gerichte erhalten ihren typischen Geschmack durch die Verwendung bestimmter Kräuter.

Was wäre ein Kürbiskuchen ohne die Kräuter. Die meisten Saucen bekommen ihren Geschmack durch Kräuter aus der Natur. Die meisten von ihnen kann man im Hausgarten anbauen. Die Menschen vergessen den ausgeprägten Geschmack der Kräuter, wenn sie versuchen, ohne sie zu kochen. Kräuter mögen unscheinbare Pflanzen am Straßenrand sein, aber es sind sehr wirkungsvolle Pflanzen. Sie wurden schon vor Jahrtausenden benutzt.

Beim Bergwandern in den Alpen fanden zwei Wanderer den Leichnam eines Mannes, von dem sie annahmen, er sei gestürzt und hätte sich tödlich verletzt. Bei näherer Untersuchung stellte sich heraus, daß dies ein Jahrhundertfund war: Dieser Mann lebte vor 5000 Jahren und ging als “Ötzi” in die Geschichte ein. Er wurde zum Beginn der letzten Eiszeit im Eis gefangen und eingefroren. Was die Angelegenheit so einzigartig machte, waren die Dinge, die bei dem Mann gefunden wurden. Eines davon war ein kleiner Lederbeutel mit Kräutern. Es handelte sich vermutlich um Heilkräuter.

Die Kräuter waren im ausgehenden Mittelalter und der frühen Neuzeit auch ein begehrtes Objekt des Handels. Reisen in den Fernen Osten brachten wundervolle Gewürze wie Ingwer und Zimt nach Europa. Salbei aus Asien war sehr gefragt. Durch die Begierde nach diesen aromatischen und heilkräftigen exotischen Pflanzen wurden viele neue Handelswege begründet. Die Nachfrage nach Kräutern öffnete manche Türen zu verschiedenen Kulturen.

Die frühe Verwendung von Kräutern erfolgte meist zu Heilzwecken. Es wurden Pflanzen entdeckt, die das körperliche oder geistige Wohlbefinden verbesserten oder auch Schmerzen linderten. Die Kamille beispielsweise hat einen beruhigenden Effekt. Die meisten Minzen beseitigen zuverlässig eine Magenverstimmung.

Für eine lange Zeit waren die Heilkräuter die einzige Medizin, die die Menschen kannten. Nachdem man erkannt hatte, daß nicht übernatürliche Kräfte die Ursache von Krankheiten waren, wurden die Kräuter nach und nach immer wichtiger. Dann, mit Beginn der modernen Medizin, trat die Verwendung von Heilkräutern wieder zurück. Vielerorts wurde die Volksmedizin verpönt. Die Kräuterheilkunde wurde als minderwertig angesehen, ihre Anhänger in die Ecke der Hexenkunst gedrängt.

Spätestens seit den 1970er-Jahren haben die Heilpraktiker ihr Comeback angetreten. Die Verwendung von Heilkräutern wurde zunehmend wieder populärer. Jetzt realisierten die Menschen wieder, daß diverse Krankheiten besser auf natürliche Weise durch Kräuter als durch Chemie behandelt werden können. Viele verschriebene Medikamente haben ohnehin ein natürlichen pflanzlichen Hintergrund, so daß viele Menschen wieder auf alte Heilpraktiken zurückgriffen.

Den Kochtopf haben die Kräuter allerdings nie verlassen. Mehr darüber lesen Sie im nächsten Artikel dieser Kategorie. Wenn Sie über sein Erscheinen per Mail benachrichtigt werden möchten, dann abonnieren Sie doch einfach unseren Newsletter.

Baumschule Horstmann - Gewürze

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